Paradise lost Exit Eden ( music & dance)
nach Idee und Konzept von Rose Breuss und Hannes Löschel
unter Verwendung von Texten von John Milton („Paradise lost“) und William Blake („Songs of Innocence“) für 8 Tänzer, Kammerensemble und Band
Komposition, musikal. Leitung : Hannes Löschel
Choreographie : Rose Breuss
Texteinrichtung : Peter Ahorner
Visuals : Johannes Novohradsky
Sounddesign . Florian Bogner
Tontechnikassistenz : Markus Urban
Lichtdesign : Jan Wagner
Kostüme : Monica Gross
Bühnenbildcoaching : Alfred Peter
Produktionsassitenz : Anna Dremsek
Eine Produktion im Auftrag der Bregenzer Festspiele 2008 von Hannes Löschel und Rose Breuss in Koproduktion mit dem Tanzquartier Wien
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Noxe (music / improv)
Helge Hinteregger, throat
Hannes Löschel, keys
Martin Zrost , bass
Paul Srepek, drums
werkzeuge.fertigteile. zerlegung. geräusche. einzelteile. atome. konstruktion. rekonstruktion. veränderte reihenfolge.umgestaltung. wouw! die klangliche zerstückelung von alldem was vermeintlich zusammen gehört. der berg von einzelbausteinen anders sortiert. umgruppiert, konfrontiert mit komplexen musikalischen einheiten. eine irreführung der wahrnehmungsgabe durch erzeugung kontroverser empfindungen und die damit verbundenene geistige vernetzung.
Fotos by Eckehard Derschmidt
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Das Unterösterreich (varieté)
Ein Varieté von
Christoph Bochdansky, Hannes Löschel und Wolfgang Vincenz Wizlsperger
Unterösterreich ist ein Land, das sich verf)assungsgemäß auf Phantastik konstituiert.
Zu erreichen über einen Pfad aus lieblicher Verklärung, Heraufbeschwörung eines mystischen Österreichs, einem Gemisch aus Tarockei und Kakanien, Feenland und Zauberspiel, neurotischen Angstzuständen und einem bösartigen Blick auf eine quälende Gegenwart.
Dieses Land ist ständiger Bezugsquell einer österreichischen Identifikation, die genauso fesselnd wie idiotisch ist. Sie wird von unterschiedlichsten Standpunkten aus angezapft und zum Besäufnis verwendet egal ob Politiker, Realschullehrer, Patriot oder Nestbeschmutzer, Künstler oder Sonntagsredner.
Dieses Land ist nie existent aber immer griffbereit.
Presse
„Was für eine Wundertüte: Drei erwachsene Männer widmen sich dem höheren wie niederen Blödsinn, geben sich valentinesk, subsumieren ihre Szenen-Melange unter dem Signet „österreichische Seele“ und nennen das Ganze „Das Unterösterreich. Ein Varieté“. Christoph Bochdansky, Hannes Löschel und Wolfgang Vincenz Wizlsperger bilden das Trio, das zu mitternächtlicher Stunde in den Glocken-Lichtspielen ein Programm auf die Bretter haut, das den Begriff „Varieté“ wahrlich verdient. Ein Sammelsurium voller Gags, Unsinn, Pointen und Quatsch, das so knochentrocken wie hemmungslos in allen Bereichen wildert, die sich für Ironie, Satire und Parodie eignen und deren sind bekanntlich viele. Das geografisch realiter nicht existente Unterösterreich als Seelenlandschaft der Bizarrerien, einem Gemisch aus neurotischen Angstzuständen und einem bösartigen Blick auf eine quälende Gegenwart“, als Sprungbrett und Ausgangspunkt für einen kulturellen Häppchen-Wahnsinn, der sich gewaschen hat. Als denn: Statt einem österreichischen Bergpanorama in Öl hängt ein Krokodil-Portrait am Haken, es werden knorrig-sperrige Gstanzln zu Gehör gebracht, ein oskures Solo lässt Robinson Crusoes wahre Mailaisen mitteilen, zwei Dörfer bewerfen sich mit ihren Bevölkerungen, Puuh der Bär klagt über zu wenig Geschlechtsverkehr, ein Mann behauptet: „Ich bin ja ein permanentes Volksfest“ und klappt seinen Mantel auf, in dem ein Miniatur-Prater vor sich hin frohlockt. Herrlich verquer das alles, perfektes Understatement mit Pokerface-Antlitz. Dazu wird auf E-Gitarre und Harmonium drauflos geschrubbt, dass es nur so eine Art ist. Verspielt? Selbstredend. Skuril? Natürlich. Unterhaltsam? Aber immer.“ Nordbayrische Zeitung, Montag, 14.Mai 2007
Christoph Bochdansky Figurenspiel
Wolfgang Vinzenz Wizlsperger Text, Gesang
Hannes Löschel Musik
Foto: Unterösterreich
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Hannes Löschel Stadtkapelle (music / comp)
CD Herz.Bruch.Stück>>>
Klemens Lendl | Gesang, Violine
Hannes Löschel | Piano, Harmonium
Michael Bruckner | Gitarre
Walther Soyka | Harmonika
Karl Stirner | Zither
Bernd Satzinger | Bass
Mathias Koch | Schlagzeug
Thomas Berghammer | Trompete, Flügelhorn
Presse
Auswahl zu Stimmen über Herz.Bruch.Stück
„Zwischen Schubert und Black Sabbath“ (...)
„...Löschel setzt nicht auf Brechung, vielmehr auf dezente Übermalung der traditionellen Liedmaterie mit abstrakten Sounds, wobei die Dramaturgie dem Weg des Wieners „von der Hochzeit bis ins Grabe“ folgt. Und der Text bereits ein Moment jener interdisziplinären „Theatralisierung“ in sich trägt, die ein anderes zentrales Arbeitsgebiet des Musikers bedeutet : „ Es interessiert mich, wenn die Wahrnehmung von Musik durch ein anderes künstlerisches Medium „abgelenkt“, die Perspektive darauf verschoben wird. In der Wahrnehmung des Publikums fallen dann von mir als uninteressant empfundene Kategorisierungen von tonal und atonal, von Jazz und Neuer Musik weg“.... Andreas Felber, am 11.12.2007, Der Standard, S.24
"Bob Schubert“ (...)
....Klemens Lendls trockener, dezidiert unvirtuoser Vortrag passt fürs Herzblut genauso perfekt wie für den Schweinkram. (...) Klaus Nüchtern im Falter | Wien 32/2007 vom 8.8.2007 (Seite 54)
...Löschels Musik-Ideen entstehen an Schnittstellen, zwischen improvisierter und notierter, zwischen akustischer und elektronischer, und, im Falle dieses Projektes - zwischen mittelalterlicher und zeitgenössischer sowie zwischen Wiener, Wachauer und internationaler Musik. Sucht man in all der stilistischen Vielfalt nach Charakteristika im Werk Löschels, so lassen sich eventuell Begriffe wie „Wehmut“, „Innigkeit“ und manchmal sogar „Seligkeit“, aber auch „groove“ und „ostinato“ sowie „Erzählkraft“ aufzählen... (Albert Hosp,ORF - Ö1)
"...Genial „Heurigengstanzl“ - die radikale Neuinterpretation bekannter Gstanzln. Ein Stück, in dem das Konzept voll aufging und das zeigte, was alles möglich ist, wenn man die richtigen Musiker um sich schart. Erhellend. Respektiert und goutiert wird dieses Wienerlied-Album - das im Wesentlichen die Lebensreisen von der Hochzeit bis ins Grab thematisiert - übrigens auch in der Liederbestenliste. Herz.Bruch.Stück wurde zur „CD des Monats“ September gewählt und das davon stammende „Lied aus Fragen“ stand mehrere Monate in den dortigen Top Ten." Manfred Horak, Der Folker, Januar-Februar 2008
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KINDS (music / improv)
Hannes Löschel
Achim Tang
David Tronzo
Kinds of Orchestra (music / comp) Ned Rothenberg - Saxophone
Lorenz Raab - Trumpet
David Tronzo - Slide Guitar
Hannes Löschel - Piano, Electronics
Josef Novotny - Keyboards, Electronics
Achim Tang - Bass
Tony Buck - Drums
Gerry Hemingway - Drums, Marimbaphon
...[Mullatschag, Mullatschak, der <ungar.> (noch ostösterr.): "ausgelassenes Fest [bei dem am Schluß Geschirr und Einrichtungsgegensände zertrümmert werden]"]...
„Meiner Musik ist immer die Farbe zu eigen nicht zu „sein“ sondern zu „klingen wie“...und jederzeit „brechen“ zu können.
Diese Unschärfe in der Spurensuche, ist der dünne Grat, auf dem ich komponiere und konzipiere. Der Zustand des „Gelandet seins“ ist dann oft nur ein vorübergehender und vergleichbar dem Heimatgefühl eines Nomaden.“
Im Mullatschak mit dem „Kinds of Orchestra“ fließen Mischformen und Gratwanderungen in ein Konzept aus bereits bestehenden und speziell für dieses größere Ensemble komponierten Stücken. Ihr Verlauf gibt Raum für Improvisation und ist innerhalb gegebener Formen nur bedingt vorhersehbar. Konzept, Groove, Elektronik und Arrangement.
Der Name des Ensembles zitiert das „Kinds“ Trio (Löschel Tronzo Tang), dessen Umgang mit Formen und Konzepten hier im großen Kollektiv fortgesetzt wird. (Hannes Löschel, 12/04)
Presse „...Das raffinierteste Projekt kam aber von Hannes Löschel. Schleichende Melodielinien werden mit solistischen Gedankenschichten unterlegt. Mal tönt es funkig, dann wie eine Marching Band. Immer herrscht eine wunderbare Balance zwischen Kollektiv und Individuum, zwischen komponierter Subtilität und improvisatorischer Solofantasie...“ Ljubisa Tosic über „Mullatschak“ beim Jazzfestival Saalfelden im Standard, am 30.8. 2004