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Pressestimmen Auswahl

"...Ein abrupter Tempowechsel mit Pianostakkato, Saxophoneinsätzen und Schlagzeugwirbel überzeugt den gutmütigen CD Käufer schlußendlich doch von der Tatsache, daß es sich hierbei nicht um ein konventionelles Pianotrio, sondern um ein mit allen Wassern der Schnitt- und Collagentechnik gewaschenes, fast subversiv eingestelltes Musikertriumphirat handelt, dessen Kopf Hannes Löschel sich darüber hinaus noch als intelligenter Komponist erweist..."
Aus der Jurybegründung der Vergabe des Hans Koller Preises 1997 "Album des Jahres"

...Hin und hergerissen zwischen dem Konkreten und Abstrakten, zwischen dem Musikantischen und dem Konzeptionellen tut Löschel das einzig mögliche : er komponiert, zügelt die Leidenschaften um sie dann gebündelt schiessen zu lassen, gießt sie in Formen, heizt mit der Stabilität des einen das Feuer des anderen an. Wenn er radikal reduziert, dann nicht aus Selbstzweck, sondern um die Aussage konzis auf den Punkt zu bringen. Jedes Stück ein Gedanke. Löschel ist immer für alles. Die Dinge, sagt er, sollen einander nicht ausschließen, sondern zusammenspielen. Eine Haltung, die keineswegs von Unentschlossenheit zeugt, sondern vielmehr von Mut. Die Konsequenz liegt in der Offenheit...
Robert Bilek: ORF-Ö1 über die Solo CD "Konferenz der Armseelikeit" im April 2000.

HANNES LOESCHEL - Messages (Extraplatte)
I think this CD shows Hannes Löschel as one of the best new music composers today. Fronting a quintet with keyboards, strings, electronics and bass clarinet, the Austrian explores the concept of wrong/absent messages we all find in our answering machine when back home (in fact, the typical intervallic beeps and telephone noises are crawling under the music's skin throughout). What you have is a very well conceived scheme of modern chamber music on the verge between scores and improvisation, bathing - in typical Löschel style - in careful filtering and sampling backgrounds. The four movements are all extremely beautiful in their non-definition of a genre; the bass clarinet of Ernesto Molinari is brilliant whenever present and Michael Williams' cello is played with intelligence and heart. All instruments speak directly to my soul, even in the most difficult sections: in my book, that means excellence.
Massimo Ricci, touching extremes ITA, 11/02

"...The music has chamber tightness and formality, yet ist alignments of instrumental texture and coloration are intriguing throughout..."
Julian Cowley, (UK), The WIRE /Issue March 2003, on the CD "Messages" (EX 373-2)

 ... Es ist eine abenteuerliche Reise in die eigene musikalische Phantasie, zu der sich Löschel von jenen Ur-Samples anregen lässt, und mit deren Resultat en – analog zu Deutsch – nichts weniger als ein Meta-Werk schafft, das andeutet, was Musik am Beginn des 21. Jahrhunderts sein kann: Tradition und (Post-)Moderne, stoischer Akt und körperhafte Performance, Reflexion und Eskapismus, Komposition und Improvisation, Sample und Echtzeit, Klang und Geräusch, akustisch und elektronisch, sinnlich und abstrakt, idiomatisch und jenseits stilistischer Einflüsse. Im Brennpunkt all jener Themen entwickeln Löschels Soundscapes – realisiert von Instrumentalisten, die schon für sich Einflüsse klassischer und neuer elektronischer Musik, von Noise, Jazz und Post-Rock personifizieren - zugleich ein an Stimmungen und Kontrasten reiches Eigenleben, stimulieren sie Zuhörer wie Musiker zur Imagination neuer, unabhängiger, individueller Bilder. Musik als Diskurs über Musik – wie auch als kulinarisches, geistreiches Stück Tonkunst. Hannes Löschels „Film ist.Musik“ darf getrost schon antizipierend als Schlüsselwerk bezeichnet werden.
Anmerkungen zu Hannes Löschels „Film ist.Musik“ von Andreas Felber, 2002 (derStandard,)

Whether this music was composed for children or adults or extraterrestrials really doesn't matter in the end. What does matter is the composer's ability to convey his cinematic sophistication, coupled with his surrealistic juxtaposition of high art and low art into one vibrating mass. This album is very well done! 
 Farrell Lowe (USA) / All About Jazz / March 2003  about Edi Flaneur

„Echos an Kegelrändern“ verwirrt und irritiert. Auf der Bühne müssen „antasten“ ein einzigartiges Erlebnis sein. Nicht nur in Wien werden sie deshalb gebührend gefeiert.
Falk Lenn (D) / www.moderne-klangkunst.de im April 2003 über  "antasten".

 „...Das raffinierteste Projekt kam aber von Hannes Löschel. Schleichende Melodielinien werden mit solistischen Gedankenschichten unterlegt. Mal tönt es funkig, dann wie eine Marching Band. Immer herrscht eine wunderbare Balance zwischen Kollektiv und Individuum, zwischen komponierter Subtilität und improvisatorischer Solofantasie...“
Ljubisa Tosic über „Mullatschak“ beim Jazzfestival Saalfelden   im Standard, am 30.8. 2004

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